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II

Als ich erwachte wusste ich sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. Und als ich langsam die Augen öffnete, wusste ich auch wieso.Ich war nicht allein. ICh wagte es nicht mich zu bewegen. Langsam musterte ich ihn von Kopf bis Fuß. Eigentlich sah er ganz normal aus, abgesehen davon, dass er barfuß war. er trug eine abgetragene Jeans und ein graues T-shirt. Seine braunen Haare vielen ihm in die Augen. Seine Augen waren starr auf mich gerichtet. Sie hatten einen schönen Grünton, waren aber ängstlich geweitet. Ängstlich? Ich fragte mich warum. Ich war es, die hier todesängste ausstand. Ich war von irgendeinem, übrigens wirklich hübschen Typen einfach so aus dem Schlaf gerissen worden. Wir standen, bzw. saßen uns einige Minuten starr gegenüber. Dann, plötzlich wurde die gespannte Stille jäh unterbrochen. Jemand lachte. Es klang ausgelassen, heiter, es klang schön. "Was ist denn mit dir los? Du siehst aus, als hättest du ein Gespenst gesehen, Jakob!" Erschreckt drückte ich mich an die Wand. Ich wagte es nicht auch nur einen Laut von mir zu geben. Ich versuche mich zu entspannen. Das waren nur zwei Typen die sich irgendwie hierher verlaufen hatten, und die sich genauso über meine Anwesenheit erschrocken hatten wie ich mich über ihre. Aber ich konnte mich nicht beruhigen. Aus irgendeinem Grund hatte ich panische Angst vor "Jakob". Trotzdem beruhigte sich meine Atmung etwas, als es still blieb. Plötzlich aber hörte ich ein Geräusch. Über mir. Es war ein Poltern auf dem Dach, das den Staub von dem alten Holz rieseln ließ. Plötzlich kam alles wieder hoch. Der Unfall, meine mom.. In sekundenschnelle stand ich mit dem Rücken zur Wand. Keuchend starrte ich zur Türöffnung der Hütte, die mir pötzlich zur Falle geworden war. Und in der Tür hing Kopfüber ein junger Mann.

7.10.11 10:40

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